Ein Auftrag sollte nicht im Posteingang auf Umsatz warten
Bestellungen kommen per E-Mail, als PDF oder in kundeneigenen Vorlagen. Ihre Mitarbeitenden lesen Positionen, suchen Kunde und Artikel, prüfen Konditionen, klären fehlende Angaben und übertragen die Daten ins ERP. Bei mehr Volumen wächst der Rückstand – und bald wird aus einer erfreulichen Auftragslage ein Kapazitätsproblem im Backoffice.
Der Preis dafür steckt nicht nur in Erfassungsminuten. Ein später gebuchter Auftrag verzögert Verfügbarkeitsprüfung, Versand, Rechnung und Umsatz. Fehler führen zu Korrekturen, Retouren oder vermeidbaren Kundenkontakten. Der Kunde hat bereits bestellt. Nun sollte Ihr interner Prozess nicht so tun, als müsse er noch überzeugt werden.
Wenn Sie die Auftragsbearbeitung automatisieren, gewinnen Sie deshalb Geschwindigkeit an einer Stelle zurück, an der sie direkt ins Geschäft wirkt.
Auftragsbearbeitung automatisieren heißt prüfen, nicht blind übertragen
Eine gelungene Extraktion ist erst der Anfang. Mit Ihnen bilden wir den Weg bis zu einer verlässlichen Systemaktion ab: Der Ablauf erkennt Bestellung und Dokumente, ordnet Kunde, Lieferadresse und Auftragsart zu und erfasst Positionen, Mengen sowie gewünschte Termine. Anschließend gleicht er Artikel, Kundenstamm und Konditionen im führenden System ab.
Eindeutige Vorgänge können zur Freigabe oder Buchung vorbereitet werden. Sonderkonditionen, fehlende Angaben oder widersprüchliche Daten gehen mit einem konkreten Klärungshinweis an die zuständige Person. ERP und Stammdaten bleiben die geschäftliche Referenz. KI versteht unstrukturierte Eingänge; feste Regeln prüfen Preise und Verfügbarkeit, klar begrenzte Rechte kontrollieren die Buchung.
So automatisieren wir nicht einfach das Abtippen. Wir sorgen gemeinsam dafür, dass ein Auftrag kontrolliert weiterkommt.
Auftragsbearbeitung automatisieren – mit dem Teil, der sich beweisen lässt
Uneindeutige Artikelbezeichnungen, Varianten, handschriftliche Ergänzungen oder schlechte Stammdaten können einen Ablauf aufwendig machen. Sie müssen deshalb nicht gleich den gesamten Auftragseingang lösen.
Ein sinnvoller Pilot startet mit einem Kundensegment, Auftragsformat oder Produktbereich, der ausreichend Volumen und beherrschbare Varianten bietet. Seltene, besonders wertvolle oder risikoreiche Aufträge bleiben zunächst bei erfahrenen Mitarbeitenden. Der begrenzte Einstieg ist kein Mangel an Ambition. Er ist der schnellste Weg zu einer ehrlichen Investitionsentscheidung.
Nach sechs Wochen zeigt Ihr ERP, ob sich der Ausbau lohnt
Vor dem Start erheben wir mit Ihnen Aufträge pro Zeitraum, Minuten je Auftrag, Rückfragen, Korrekturen, manuelle Eingriffe und Zeit bis zur Buchung. Dann vereinbaren wir repräsentative Fälle, Prüfregeln, Zielsystem, Erfolgswerte und Abbruchkriterien.
Ihre Fachleute bringen die tatsächliche Auftragslogik ein. Rechte, Schnittstellen sowie Fehler- und Freigabewege klären wir direkt mit Ihrer IT, während der Ablauf entsteht. Nach sechs Wochen sehen Sie, welcher Anteil des abgegrenzten Segments kontrolliert verarbeitet werden kann, wie viel Handarbeit bleibt und welche Voraussetzung einem Ausbau noch fehlt.
Der Pilot kostet 14.900 € netto. Eine vorgeschaltete Standortbestimmung bewertet in zwei Wochen für 4.800 € netto, ob der Auftragseingang im Vergleich zu anderen Prozessen den stärksten wirtschaftlichen Hebel besitzt. Zeigt sich dabei, dass schlechte Stammdaten oder eine instabile ERP-Schnittstelle das eigentliche Problem sind, ändern wir die Reihenfolge, bevor Entwicklungsgeld fließt.
Standardfunktionen vor Sonderlösung
Bietet Ihr ERP eine gute Import- oder Workflow-Funktion, sollte sie zuerst genutzt werden. Eine individuelle Lösung ist wirtschaftlich, wenn kundenspezifische Eingänge, besondere Produktlogik und mehrere Systeme einen relevanten Teil Ihrer Geschwindigkeit oder Serviceleistung bestimmen.
Für eine erste Einschätzung genügen typische Aufträge, grobe Volumina, Ihre heutige Prüfkette und häufige Klärungsgründe. Wir schauen zuerst auf den wirtschaftlichen Engpass und erst danach auf die Schnittstelle. So bauen Sie keine elegante Integration um ein Problem herum, das eigentlich in der Artikelnummer steckt.
Am Ende entscheiden Sie nicht über ein technisches Projekt, sondern über gebundenen Auftragswert: Welcher begrenzte Teil lässt sich schneller und sicherer verarbeiten, und rechtfertigt der gemessene Effekt den nächsten Schritt?





